[Rezension] Wie Blut so rot

Rotkäppchen und der böse (?) Wolf






Autor: Marissa Meyer
Erscheinungsjahr: 2014
Verlag: Carlsen
ISBN 978-3551582874
432 Seiten

Klappentext

Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde …


Meine Meinung:
Da ich den zweiten Band der Luna-Chroniken zum Geburtstag bekommen habe, habe ich ihn einfach gleich nach dem ersten gelesen.
Marissa Meyer fügt in diesem Teil eine weitere Protagonistin ein, Scarlet. Die Geschichte ähnelt dem Märchen „Rotkäppchen und der böse Wolf“ wirklich sehr. Die Erzählperspektive wechselt laufend zwischen Scarlet, Cinder und Kai. Das hat mich teilweise sehr gestört und war für meinen Lesefluss nicht gerade förderlich.  
Während ich anfangs noch der Meinung war, dass der zweite Band viel besser ist, als der erste, musste ich mich im Mittelteil leider oft zum Weiterlesen zwingen. Ich kann nicht genau sagen warum, denn eigentlich herrscht in Wie Blut so rot deutlich mehr Spannung. Auch die neuen Charaktere sind liebenswert. Vor allem Scarlet mochte ich sehr gerne. Sie ist mehr oder weniger bei ihrer resoluten Großmutter aufgewachsen, die sie zu einer starken und unabhängigen Frau gemacht hat. Obwohl sie sehr aufbrausend sein kann, ist sie der Meinung, dass man nie vorschnell über etwas oder jemanden urteilen sollte.
Wolf hat mir vor allem zu Anfang gefallen. Im Mittelteil musste ich jedoch kurz an ihm zweifeln. Die zarte Liebesbeziehung, die sich zwischen ihm und Scarlet entwickelt, konnte mich völlig für sich einnehmen.
Auch der junge Mann, Kapitän Thorne, mit dem Cinder aus dem Gefängnis flüchtet, hatte seinen Charme.
Cinder hat mit ihrer mehr oder weniger neuen Identität zu kämpfen. Sie weiß, dass die Leute viel von ihr erwarten, ist sich jedoch nicht sicher, ob sie diesem Druck auch standhalten kann.
Doch ähnlich wie beim ersten Band fand ich das Buch zwar ganz nett, aber es hat mich wieder nicht so sehr mitgerissen. Wie immer fand ich auch die Kampfszenen gegen Ende doof. Aber ich vermute jetzt einfach mal, dass das an mir liegt. Schlachten und so was können mich nie mitreißen. Doch als das überstanden war, habe ich wieder voller Spannung das Ende verfolgt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. 

Fazit:

Der zweite Teil der Luna-Chroniken steht dem ersten in nichts nach. Eher gibt es hier noch mehr Spannung. Ich denke, ich muss mich damit abfinden, dass diese Reihe für mich einfach nicht das Non-Plus-Ultra ist. Insgesamt lässt sich sagen, dass ich die Geschichte zwar nicht schlecht fand, mich jedoch an einigen Stellen ein bisschen durchbeißen musste. Trotzdem sehe ich dem Erscheinen des dritten Teils im August mit Spannung entgegen. 

                                                        5 / 6 Herzen

Kommentare:

  1. Wieder mal ne tolle Rezi :)

    Ich weiß immer noch nicht, ob ich wirklich weiter lesen soll :D

    Liebste Grüße (:

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    1. Also ich muss immer irgendwann weiter lesen, auch wenn es mir nicht gefallen hat. Ich kann einfach keine Reihen abbrechen :D

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  2. Eine tolle Rezension! Das Buch klingt so gut♥
    Alles Liebe und ich wünsche dir einen wundervollen Abend!
    <3
    Catherine

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  3. Schicke Rezi, ich will defintiv die Reihe lesen, aber bisher habe ich noch nicht mal mit Band 1 angefangen. So viele Hype um diese Reihe, da muss ja was dran sein :D!

    LG Piglet ♥

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  4. Eine schöne Rezension. Dein Blog gefällt mir gut, daher bleib ich dir als Leserin hier. Petra von www.papierundtintenwelten.blogspot.de

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