[Rezension] Survive - Wenn der Schnee mein Herz berührt

Wenn du keinen Ausweg weißt






Autor: Alex Morel
Erscheinungsjahr: 2013
Verlag: INK
ISBN 978-3863960476
256 Seiten

Klappentext:

Wie durch ein Wunder überlebt Jane einen Flugzeugabsturz mitten in den Rocky Mountains. Ironie des Schicksals – genau für diesen Tag hatte sie ihren Selbstmord geplant. Außer Jane hat es nur noch ein einziger Passagier geschafft: Paul. Gemeinsam schlagen sich die beiden Teenager durch die eisige Wildnis, und dabei erkennt Jane zum ersten Mal seit Langem: Sie will leben. Das ist vor allem Paul zu verdanken, der ihr Bestes zum Vorschein bringt. Nie zuvor hat Jane so etwas für jemanden empfunden, und für diese unverhoffte Liebe wächst sie über sich selbst hinaus …


Meine Meinung:

Bereits bei seinem Erscheinen hat Survive meine Aufmerksamkeit erregt. Irgendwie ist es jedoch wieder in Vergessenheit geraten. Doch vor Kurzem konnte ich es mir ertauschen und habe es nun endlich gelesen.
Mit Jane konnte ich mich am Anfang gar nicht anfreunden. Als sie noch in der Klinik war und ihren Selbstmord plante hatte sie sogar richtig soziopathische Züge. Jedoch scheint sich alles, was sie vorher war, in nichts aufzulösen, als sie aus der Flugzeugtoilette aussteigt, die auf einem verschneiten Berg gelandet ist. Das ist jedoch nicht so negativ, wie es sich jetzt anhört. Nachdem sie gemerkt hat, dass sie leben will, gefiel Jane mir besser und sie wurde mir zusehends sympathischer.
Paul war am Anfang ein richtiger Arsch, als er und Jane sich jedoch näher kommen, merkt man, dass er diese ganzen dummen Witze nur macht, wenn er nervös ist, oder Angst hat.
Ich fand die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt wirklich schön. Auch, wenn die beiden sich schon nach sechs Tagen „Ich liebe dich“ sagen, konnte ich es absolut nachempfinden (und ich bin da sehr kritisch!).
Das Ende hat mir nicht so gefallen. Wie Jane sich verhalten hat, konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Aber ich will auch nicht zu viel verraten.
Gefallen hat mir Janes Wandlung, auch wenn sie sehr plötzlich kam. Mir erschien es glaubwürdig, dass sie zwar eigentlich ihren Selbstmord geplant hatte, jedoch erst merkt, dass sie leben will, als sie wirklich fast gestorben wäre. Im Übrigen waren die beiden Protagonisten wirklich tapfer und unfassbar mutig. Wenn ich auf einem einsamen, verschneiten Berg landen würde, würde ich mich vermutlich noch viel mehr über die Kälte beklagen und auch viel mehr über Hunger und Durst nachdenken. Außerdem würde ich vermutlich schon in Panikstarre verfallen, wenn man mir nur sagen würde, dass ich ungesichert einen Berg mit Überhang besteigen sollte.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe. Obwohl das Buch so kurz war, habe ich eigentlich nichts vermisst. Wer gern Einzelbände liest und die Thematik interessant findet, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. 

                                                        5 / 6 Herzen

Kommentare:

  1. Hallo Stefanie!
    Ich fand das Buch auch sehr schön, nicht wirklich neu, aber toll gemacht. Vor allem mal ein Einzelband zwischendurch ist auch nicht schlecht;)

    LG, Claudia

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    1. Huhu Claudia,
      ja, genauso habe ich es auch empfunden. Genau! Bei den ganzen Reihen tut das auch mal gut.
      Liebe Grüße

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  2. Hi,
    die Thematik grade in Bezug auf jane ist natürlich hart, aber das umswitchen auf Überleben in der Wildnis find ich gut. Und Einzelbände frischen ja auch mal auf :)

    LG Piglet ♥

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    1. Da gebe ich dir völlig Recht :)
      Liebste Grüße <3

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  3. Die Rezi ist wieder mal total schön :)

    Dieses Buch steht auch noch auf meiner WuLi :)

    Liebste Grüße

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    1. Hach danke :)
      Ich würds dir echt soo gerne mitschicken, aber das muss im Regal stehen bleiben! :P
      <3

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  4. Ich fand es auch richtig toll :)

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