[Rezension] Das Licht von Aurora 01


Autor: Anna Jarzab 
Erscheinungsjahr: 2015 
Verlag: Loewe 
ISBN 978-3785579503
448 Seiten 

Schon immer wollte die 16-jährige Sasha in die Rolle ihrer liebsten Romanheldinnen schlüpfen und Abenteuer in fernen Welten erleben. Nicht ahnend, dass die Geschichten ihres Großvaters über Parallelwelten tatsächlich wahr sind, landet sie plötzlich unfreiwillig in Aurora - einer modernen Monarchie. Neben einem Leben am Hofe erwartet Sasha hier auch die ganz große Liebe. Doch Palastintrigen und Verrat drohen ihre Träume zu zerstören ...



Dieses Buch und ich sind irgendwie nicht so gut miteinander klargekommen. Ich hatte es im Januar angefangen und die ersten 70 Seiten gelesen, die praktisch eine Einführung waren und sich auch ganz gut lesen ließen, danach nahm die Geschichte jedoch eine ziemliche Wendung und darauf hatte ich zu dem Zeitpunkt gerade keine Lust. Im März habe ich dann weitergelesen bis Seite 120, aber habe mich da mehr oder weniger duschgequält, weil es mich überhaupt nicht fesseln konnte. Im April habe ich das Buch schließlich beendet, aber so richtig toll fand ich es nicht, wie ihr euch sicher schon denken könnt. Was ich eigentlich schade finde, denn ich hatte so viel Gutes dazu gehört! 

In der Geschichte geht es um Sasha, die eigentlich Alexandra heißt (woher kommt bitte dieser Spitzname? Ich habs nicht verstanden) und die in eine Parallelwelt entführt wird, um dort die verschwundene Prinzessin zu ersetzen. 

Konkret benennen kann ich nichts, das mich gestört hätte. Ich konnte mich jedoch nicht so richtig mit der Protagonistin identifizieren und zu keinem der Charaktere eine richtige emotionale Bindung aufbauen. Die Geschichte hat mich einfach nicht wirklich gefesselt und abgeholt. 
Allerdings wurde es etwa ab Seite 200 besser, da kam ein wenig Spannung auf und ich habe interessierter weitergelesen, als zuvor.  

Die Erklärung für die Paralleluniversen fand ich interessant, wenn auch nicht immer ganz nachvollziehbar. Was ich nicht verstanden habe, ist, dass es in vielen Paralleluniversen Analoge, also äußerlich gleich aussehende Menschen, gibt, diese allerdings unterschiedliche Eltern und somit auch unterschiedliches Genmaterial besitzen. Das fand ich irgendwie seltsam und unstimmig. 

Zwischendurch gibt es immer wieder Passagen aus Julianas Sicht, die die echte Prinzessin von Aurora war. Diese Unterbrechungen haben mich immer gestört und ich fand sie eher langweilig, auch wenn teilweise Wissen vermittelt wurde, das nicht unwichtig war. 

Ich mochte auch den Love Interest Thomas nicht so richtig, weil ich mir nie sicher war, auf welcher Seite er steht. Somit konnte mich die Liebesgeschichte, die sich sehr langsam zwischen ihnen entwickelt, nicht überzeugen.

Am Ende gibt es nochmal einige unerwartete Wendungen und es bietet interessante Möglichkeiten für den zweiten Teil. 


Das Buch hat mich leider nicht überzeugen können. Ich fand es an sich nicht schlecht, doch ich konnte keine emotionale Bindung zu den Charakteren herstellen und die Geschichte hat mich nicht gefesselt. Deshalb musste ich mich durch die erste Hälfte ziemlich durchquälen, bis es endlich etwas spannender wurde. Das Ende macht zwar neugierig auf den zweiten Teil, aber wann ich weiterlese, weiß ich noch nicht. 

3,5 / 6 Blümchen

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